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  "Nuñez de Prado"

Die Olivenölmühle
"Nuñez de Prado" in Baene
 
Einer der ältesten Olivenölproduzenten in Andalusien, das über 200-jährige Unternehmen Nuñez de Prado in Baene produziert nach wie vor nach traditioneller Methode und schon seit über 30 Jahren auf Basis rein biologischer Bewirtschaftung der rund 100.000 Olivenbäume auf einer Fläche von 700 Hektar.
 
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Wenn man den Innenhof der Ölmühle im Zentrum von Baene betritt, wähnt man sich in einem Industriemuseum. Der älteste noch heute genutzte Teil, die "Bodega de las Tinajes" stammt aus dem Jahr 1795. Im diesem Gebäudeteil reift das frisch gepresste Ölivenöl in bis zu 8000 Liter fassenden, gemauerten Tanks. Diese garantieren die hohe Qualität des Nuñez de Prado-Öles.

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Dueño Francisco Nuñez de Prado, der das Unternehmen in der 7. Generation leitet, setzt die rein biologische Bewirtschaftung, die von seinem 1998 verstorbenen Bruder Andrès bereits in den 80er Jahren des 20. Jahrhundert eingeführt wurde, konsequent fort.
Statt Kunstdünger und Pestizide zu verwenden, recycelt Nuñez de Prado konsequent des Presstrester als Dünger.
Das produzierte Olivenöl wurde als erstes Olivenöl
"Bio Suisse-zertifiziert"  
Nuñez de Prado ist damit der erste Olivenölproduzent Spaniens, der diese Label benutzen darf.
Eine französische Fachzeitschrift betitelte das Familienunternehmen Nuñez de Prado als Château d`Yquem der Olivenöle
 
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Wie schon zur Römerzeit mahlen konische tonnenschwere Mühlsteine aus Granit die frisch angelieferten per Hand geernteten Oliven zu einer Paste. Was dabei als Öl abfliesst, ist das "Flor de aceite"
Diese Öl wird weder durch Pressung noch durch Zentrifugiren gewonnen und ausschließlich in 500 ml Glasflaschen mit Korken und Siegel angeboten.
 
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Die gemahlene Paste wird über eine Fördereinrichtung in die mit feinen Sieben umspannten Abscheidetrommeln transportiert. Hier tropft das Öl bei langsamer Drehung der Trommeln heraus.
 
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Das abtropfende Öl fließt durch im Boden befindliche Edelstahlkanäle in die Abscheidebecken. Hier setzt sich auf natürliche Weise das leichtere Öl vom Wasser ab.
Dieses Wasser wird zur Bewässerung wiederverwendet.
 
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Erst danach wird die restliche Paste, die noch sehr viel Olivenöl enthällt, zur ersten Pressung auf die runden capachos (Filterscheiben) geschichtet und danach mit hydraulischem Druck gepresst.
Das hierbei gewonnene Olivenöl wird separat gelagert und über genossenschaftlichen Wegen bzw. in 1 und 5 Liter Metallkanister vermarktet.
 
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Die Abfüllung der verkorkten und versiegelten nummerierten Flaschen des "Flor de Aceite" erfolgt unter strenger Kontrolle und absoluter Sauberkeit.
Die Chargen werden in dicken Auftragsbüchern eingetragen, so kann der Weg jeder einzelnen Flasche nachvollzogen werden.
 
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Die konsequente Pflege von Tradition und Innovation hat sich gelohnt: Heute werden mehr als 85% der "Flor de Aceite"-Produktion ins Ausland geliefert und verkauft. Gourmets auf der ganzen Welt schätzen die Qualität dieses Olivenöls aus Baene und möchten es nicht mehr missen.