Olivenoel-Onlineshop.com

-Originalabfüllung vom Produzenten

Neu im Programm:  "El Milenario"
limitierte Selektion  - aus Periana

auch Zahlung per PayPal möglich              

Warenkorbübersicht

Im Warenkorb befinden sich keine Produkte.

Tipps zur Verwendung von Olivenöl in der Küche und bei Tisch

Alle drei Güteklassen von andalusischem Olivenöl (Aceite de Oliva Virgen Extra, Aceite de Oliva Virgen und Aceite de Oliva) eignen sich:

 

-Zum Marinieren von Fleisch und Fisch, die anschließend gebraten oder gegrillt werden. Das Olivenöl kann mit verschiedenen frischen und getrockneten Kräutern gewürzt werden.

 

-Zum schonenden Braten und Grillen von Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse.

 

-Zum Schmoren von Fleisch und Gemüse.

 

-Zum Dünsten von Fleisch, Fisch und Gemüse.

 

-Für die Zubereitung von Fleisch, Fisch, Meeres-

früchten und Gemüse im Wok.

 

-Zum Frittieren von Lebensmitteln bei Temperaturen von etwa 180°Celsius.

 

-Zum Kochen von hausgemachten frischen Teigwaren (1-2 Esslöffel dem Kochwasser hinzugefügt verhindern

das Zusammenkleben der feuchten Pasta)

 

-Zum Kochen und Braten am besten milde Olivenöle, die je nach Sorte bis zu 210°C erhitzt werden können. (Virgen und Virgen Extra bis ca. 180°C) (Vergleichswerte: Butter ca. 110°C, Margarine

ca. 150°C, Soja- und Sonnenblumenöl ca. 170°C)

 

 

Milde Olivenöle sind für alle genannten Gerichte geeignet, falls der typische Olivengeschmack in der Küche noch nicht so akzeptiert ist, aber auf die gesundheitlichen Werte des Öls nicht verzichtet werden soll. (z.B. Verdial)

 

Olivenöl Virgen Extra sind für die Zubereitung aller Speisen am besten geeignet, weil es den edelsten Geschmack hat. Es lohnt sich gerade für kalte und lauwarme Speisen ein besonders gutes Olivenöl mit einem besonderen Geschmack zu verwenden. Dieser tritt besonders gut hervor z.B. beim:

 

-Anmachen von allen Arten von Salaten und Rohkostgerichten

 

-Zubereiten von rohem Fleisch und Fischgerichten in

dünnen Scheiben, z.B. Carpaccio und Sushi

 

-Geschmacklichen Abrunden von gekochter Pasta,

von allen Sorten von Gemüsesuppen und Eintopf-

gerichten. Nach dem Kochen (in der Küche oder am

Tisch) kaltes würziges Olivenöl nach Belieben auf die

Speise geben.

 

-Verfeinern von gegrilltem oder gekochtem Fisch nach

dem Garen (nach Belieben würziges Olivenöl auf den

tranchierten Fisch träufeln)

 

-Einlegen von Gemüse, Pilzen und Frischkäsen

(vor allem Ziegen- und Schafskäse)

 

 

Garen mit Olivenöl

 

Tupfen Sie Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse vor dem Braten mit Küchenkrepp trocken, damit das Öl nicht spritzt (das gilt nicht für Paniertes)

 

Salzen Sie Fleisch grundsätzlich nach dem Braten, Salz entzieht dem Fleisch Flüssigkeit, das heißt, es wird trocken.

Erhitzen Sie das Öl erst unmittelbar bevor Sie das Bratgut in die Pfanne geben, so werden die Poren schnell geschlossen, es bleibt saftig und klebt nicht am Pfannenboden. Die Temperatur die dafür nötig ist liegt bei 170-180°C (alle Olivenöle sind für diesen Temperaturbereich geeignet).

Geben Sie während des Bratens kein kaltes Öl dazu, das senkt sofort die Temperatur, der Bratvorgang wird unterbrochen und das Bratgut verliert Saft (vor dem Braten genügend Öl in die Pfanne geben, bei richtiger Temperatur schließen sich die Poren des Bratgutes schnell, das Bratgut kann dann kaum noch Öl aufnehmen.

 

 

Schmoren in Olivenöl

 

Auch hier wird das Fleisch zuerst in heißem Öl angebraten. Die Röststoffe, die dabei entstehen, ermöglichen es Ihnen eine schmackhafte braune Sauce herzustellen.

 

Nach dem Anbraten geben Sie Gemüse, etwas Wein (nach Geschmack), Wasser oder Brühe dazu und garen das Bratgut im geschlossenen Topf bei einer Temperatur von etwa 100°C weiter.

Alle Nährstoffe von Olivenöl, außer den wasserlöslichen Vitaminen, bleiben beim Schmoren weitgehend erhalten.

 

Der Garprozess „Schmoren“ kombiniert die Vorzüge von Olivenöl, Flüssigkeit und Dampf. Schmoren ist besonders geeignet für preiswerte Fleischstücke, Gulasch oder Rouladen.

 

 

Frittieren in Olivenöl

 

Kleine Fleisch- oder Fischstücke, paniertes Gemüse, Pommes Frites oder Teig werden bei einer Temperatur ab 170°C ausgebacken. (Zur Temperaturfeststellung tauchen Sie den Stiel eines Holzlöffels ins Öl: bilden sich Bläschen, ist es heiß genug) Das Frittiergut vor dem Frittieren gut abtrocknen.

Das Frittiergut muss schwimmend und in kleinen Mengen ausgebacken werden, sonst wird es nicht gleichmäßig goldgelb braun. Das Olivenöl sollte immer die für das entsprechende Frittiergut notwendige Temperatur haben.

 

 

Sautieren in Olivenöl

 

In mittelheißem Olivenöl werden dünn geschnittene Pilze, Leber, Fleisch oder Fischfilets sanft gegart.

 

Sautiertes wird erst nach dem Garen gewürzt.

 

 

Schonend Braten und Schmoren mit Olivenöl

 

Auch wenn es viele nicht wahrhaben möchten; Sie können mit Olivenöl dünsten, braten, schmoren und, wenn Sie die Regeln beachten, sogar frittieren.

 

Warum das so ist lässt sich lebensmittelchemisch genau erklären:

 

Der hohe Anteil an natürlichem Vitamin E im Olivenöl schützt bei Erhitzung vor Oxidation.

 

Generell kann man sagen, dass rein pflanzliche, ungesättigte Fettsäuren unter dem Einfluss von Sauerstoff, Licht, Wärme oder Metallspuren (Lagerung von Olivenöl im kunststoffbeschichteten Blechkanister ist nicht unbedingt zu empfehlen) oxidieren und sich dabei zersetzen. Durch Erhitzen des Öls wird dieser Prozess noch beschleunigt. Je höher der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, desto instabiler und anfälliger sind die Öle gegenüber Zersetzungs-prozessen.

 

Olivenöl verfügt jedoch über einen sehr hohen Anteil (fast 80%) nur einfach ungesättigter Fettsäuren. Es ist damit äußerst stabil, weil die Kette der lebensmittel-chemischen Fettstruktur nur einmal unterbrochen ist. Hinzu komm die Tatsache, dass kaltgepresstes Öl wie Aceite de Oliva Virgen Extra im Vergleich zu raffiniertem Olivenöl mehr Fettbegleitstoffe (z.B. Tocopherole, Flavonoide) besitzt.

Gerade das natürliche Vitamin E  z.B. ist nicht nur ein wichtiger Stoff für die Gesundheit, es schützt das Öl auch vor zersetzenden Oxidationsprozessen und sorgt für eine lange Haltbarkeit. Aufgrund dieser Eigen-schaften, also wegen seiner idealen Fettzusammen-setzung, kann „Aceite de Oliva Virgen Extra“ bedenkenlos zum Dünsten und Schmoren und auch zum schonenden Braten verwendet werden.

 

Im Olivenöl befindet sich auch eine ausreichende Menge (0,8 – 1,5 mg/100g) der positiv wirkenden Linolensäure (Omega-3 Fettsäure), sie darf aber nicht im Fettsäurespektrum erwähnt werden, da sie bei Olivenöl als Identitätsparameter gilt.


Olivenöle - richtig gelagert (dunkel bei einer Temperatur von 16-20°C und in verschlossenen Flaschen) sind mindestens 18 Monate haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett gibt genaue Auskunft. Evtl. kürzere Haltbarkeitsdaten dienen dem Schutz des Verbrauchers.

Für gesundheitsbewusste Feinschmecker: Olivenöl hat 9 kcal. pro Gramm und enthält neben seinem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (bis zu 80%) praktisch kein Cholesterin, dafür aber 12 mg des wichtigen Vitamin E pro 100 Gramm.


Wichtig: Je weniger Öl in der Flasche ist desto schneller sollte das Öl verbraucht werden oder in eine kleinere Flasche umgefüllt werden.
 

Olivenöle sollten immer dunkel und bei Temperaturen zwischen 16°und 20°C gelagert werden. Angebrochene Flaschen immer wieder gut verschließen.
 

Aufgrund seiner natürlichen Antioxydantien sind Olivenöle hitzestabiler als die meisten anderen Öle.
 

Wer Olivenöl in den Kühlschrank stellt wird beobachten, dass es flockig wird.
Das verursacht zwar keinen Qualitätsverlust, aber Sie sollten es erst bei Zimmertemperatur wieder klar werden lassen, bevor Sie es verwenden.
 

Zum Würzen, Marinieren und in Salatsaucen sollten Olivenöle beim Verwenden immer Zimmertemperatur haben, da es sich dann am schnellsten mit den anderen Zutaten verbindet.
 

Olivenöl kann während des Erhitzens mit Knoblauch, getrockneten Peperoni, Kräutern oder Lorbeer gewürzt werden.
Bevor man das Fleisch oder Gemüse hinzugibt, die Gewürze entfernen.
 

Olivenöle (gilt auch für andere Öle) niemals so heiß werden lassen, dass es raucht.
Es schadet der Gesundheit, es kann sich entzünden und es gibt allen Speisen einen bitteren Geschmack.
 

Beim Erwärmen/Erhitzen von nativen Olivenölen entsteht natürlicher Dampf, in dem sich die natürlichen Geschmacksstoffe, je nach Intensität der Fruchtigkeit, noch intensiver entfalten.
Wer einen zu starken Olivenölgeruch in der Küche vermeiden will, wählt ein mild-fruchtiges Olivenöl
 

Beginnt das Olivenöl beim Erhitzen zu rauchen, die Temperatur sofort herunterdrehen, gegebenenfalls den Topf kurz von der Platte nehmen. Da der Rauchentwicklungspunkt bei Olivenöl niedriger ist als bei den meisten anderen Ölen, sollte die Temperatur schnell niedrig geschaltet werden.
 

Prinzipiell gilt: Öl niemals im geschlossenen Topf erhitzen, es könnte sich dabei entzünden.
 

Olivenöl ist sehr ergiebig, z.B. sollte Salat nicht in Olivenöl schwimmen. Geben Sie grundsätzlich nur soviel Olivenöl dazu, wie es Ihrem Geschmack entspricht.


Durch bewusstes Umgehen mit Öl und Fett kann man viele Kalorien sparen.

 

Quelle: Deutsches Olivenöl Panel (DOP) /Wessling/D