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Olivenöle aus Andalusien

 

In Andalusien werden etwa 80% der spanischen Olivenöle produziert; d.h. aus über 200 Millionen Oliven-bäumen wird eine durchschnittliche Jahresproduktion von durchschnittlich 800.000 t Olivenöl erzielt.

 

Davon wird etwa die Hälfte exportiert, hauptsächlich nach Italien dem Land der weltweit größten Olivenölvermarktung, um von dort, zum Großteil gemischt als Blends, vermarktet zu werden. Noch vor einigen Jahren, bis dies nach Veränderung des EU-Rechtes verboten wurde, wurden spanische Olivenöle mit italienischen Ölen gemicht und dann als itali-enische, teils als toskanische Spitzenöle, vermarktet.

 

In der Toskana werden laut Statistik rund 17.000 Tonnen Olivenöl produziert. Da das Öl aus dieser Region sehr begehrt ist, darf man davon ausgehen, dass nicht alle "toskanischen Olivenöle" auch tatsächlich aus dieser Region stammen.

 

Da im Winter 1985 in der Toskna etwa 90% der Olivenbäume erforen sind wundert man sich wieso trotzdem so viel "toskanisches Olivenöl" in den folgenden Jahren vermarktet wurde.

 

Viele, als italienische Spitzenolivenöle ausgezeichnete Marken, waren vermutlich in Wirklichkeit zum grossen Teil andalusischer Herkunft.

 

Zu Unrecht steht das Spanische, hier speziell das Andalusische, Olivenöl im Schatten des Italienischen.

 

Die Qualität „aceite virgen extra“ der spanischen Öle ist gleich, wenn nicht sogar besser als die der italienischen oder griechischen Öle.

 

In Andalusien werden hauptsächlich Oliven der folgenden Sorten mit unterschiedlichen Geschmacks- und kulinarischen Eigenschaften angebaut:

 

 

Picual:     

 

Eine für die Gegend um Martos (Provinz Jaèn ) typische Olivensorte. Sie wird auch in den Provinzen Còrdoba und Granada kultiviert. Das Öl der Picual-Olive ist vor allem wegen seines Ölsäuregehaltes, seines hohen Polyphenolgehaltes und der Menge an natürlichen Antioxydantien von ausgezeichneter Haltbarkeit. Je nach Anbaugebiet haben die Öle unterschiedliche Aromen: aus Tieflagen neigen Sie zu einem angenehmen bitteren Geschmack mit einer geringfügig holzigen Note, während die Öle aus den Bergen frischer und süßer sind.

 

Kulinarischer Tipp:

 

Da es sich sehr gut erhitzen lässt, eignet sich dieses Olivenöl gut für Gebratenes, für Fleisch- und Gemüsegerichte. Auch Salate und „gazpachos“ werden durch dieses Öl geschmacklich abgerundet.

 

 

Hojiblanca:

 

Das Öl der Hojiblanca-Olive ist besonders aromatisch. Von den zahlreichen Aromen des Öls überwiegt beim ersten Probieren das von frischem Gras. Sein leichter Nachgeschmack nach Mandeln ist ebenfalls charakteristisch. Mit einem Linolsäureanteil von 7 – 8 Prozent eignet sich dieses Öl ausgezeichnet für Diäten. Diese Sorte wird östlich der Provinz Sevilla, im Süden von Còrdoba und im gesamten Norden Málagas angebaut.

 

Kulinarischer Tipp:

 

Dieses Öl verfeinert den Geschmack von gebratenen und gedünsteten Speisen. Es ist auch für Back- und Konditorwaren gut verwendbar.

 

 

Lechin:

 

Das Öl der Lechin-Olive hat ein grasartiges Aroma, kann aber auch würzig mit einem leicht bitteren Beigeschmack sein. Nach dem Genuss dieses Öls bleibt ein leichtes Mandelaroma zurück. Diese Sorte wird in Sevilla, Cordoba, Cadíz, Málaga, Huelva und den anderen Provinzen der Region Andalucía angebaut.

 

Kulinarischer Tipp:

 

Dieses Olvenöl ist sehr vielseiig verwendbar. Es ist ebenso gut zur Zubereitung von Marinaden wie zu Gebratenem geeignet. Auch für süße Speisen ist dieses Öl die richtige Wahl.

 

     

Picudo:

Das Öl der Picudo-Olive ist hell und mild. Sein Aroma

erinnert ein wenig an exotische Früchte. Gelegentlich

ist auch ein leichter Apfel- oder Mandelgeschmack

wahrnehmbar. Die Sorte wird in Andalusien in den

Provinzen Córdoba, Granada, Málaga und Jaén kulti-

viert. Besonders großflächig angebaut wird sie im

Gebiet Baena, im Südosten von Córdoba. Das dort

erzeugte Olivenöl trägt seit 1981 eine D.O.Kenn-

zeichnung. "Denominaciones de Origen"

 

Kulinarischer Tipp:

 

Wegen Ihres blumigen und fruchtigen Aromas eignet

sich diese Sorte besonders für kalte Platten, Carpaccios,

Salate und gedünstete Gemüsegerichte. Sie ist jedoch

ebenso gut für Back- und Konditorwaren geeignet.

 

 

Verdial:

 

Das Öl der Verdial-Ölive ist fruchtig-frisch, ohne jede

Bitterkeit oder Schärfe und von relativ niedrigem Säure-

gehalt. Deshalb sollte es kühl und dunkel gelagert

werden. Die Verdial-Olive wird hauptsächlich in Extre-

madura und in Andalusien, dort vor allem in der Provinz

Málaga, kultiviert. Je nach Herkunft wird der Sorte oft

der entsprechende Ursprungsname beigegeben.

 

Kulinarischer Tipp: 

 

Der angenehm fruchtige Geschmack macht das Öl

besonders geeignet für Salate und kalte Platten,

jedoch ist es auch in der Küche auf Grund seiner

fruchtigen Frische ohne Bitterkeit und Schärfe

nahezu universell geeignet.

 

 

Quelle der Sortenbeschreibungen: Asoliva / Madrid